Die Kleine Zeitung machte die Köpfe hinter fase24 zu Steirern des Tages. Die Feldbacher Horst und Philipp Reiter haben mit “fase24.at” eine rundum sichere Möglichkeit der Fahrradregistrierung geschaffen.

In Österreich verschwanden im vergangenen Jahr 23.227 Fahrräder. Dass die gestohlenen Räder ihren rechtmäßigen Besitzern meist nicht zuordenbar sind, ließ den Feldbacher Horst Reiter und seinen Sohn Philipp an einem umfassenden Sicherheitssystem tüfteln. 2008 wurde “fase24.at” geboren.

 

 

“Die empfindlichen Karbon- und Titanrahmen, in die man ohne Beschädigung keinen Code einritzen kann, haben uns bewogen, eine Kundenkartei mit Rahmennummern zu führen. Sie war die Basis für unseren Schritt ins Internet”, beschreibt Horst Reiter die Anfänge des heute in ganz Österreich verwendeten Systems, für das Öamtc, Gemeinden, Versicherungen sowie Fahrradfachhandel als wichtige Partner gewonnen wurden.

Und mit der Freigabe durch die Datenschutzbehörde gibt es nun auch den Segen von ganz oben. Reiter: “Derzeit kann man sein Fahrrad an mehr als 360 Stationen in ganz Österreich registrieren lassen. Auch Veranstalter von großen Bikefestivals laden ihre Teilnehmer zur Registrierung ein.”

Eine Registrierung, die mit einmalig acht Euro wohlfeil ist und kaum Aufwand bedeutet – lediglich ein Lichtbildausweis muss vorgelegt werden. Die in der Regel vom Händler eingegebenen Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer lassen Fahrrad und Besitzer einen “ewigen Bund” eingehen und liefern Fakten für Versicherungsfälle, darunter auch den Kaufpreis. Die Bestätigung der Registrierung erhält der Kunde im Scheckkartenformat.

“Wird das Rad gestohlen, kann die Polizei entweder in das Online-Registrierungssystem ,fase24.at’ einsteigen oder per E-Mail die Daten abfragen. Das funktioniert übrigens auch ohne Karte. Bei Diebstahl ist die Registrierung der Besitznachweis”, erklärt Reiter, der darauf verweisen kann, dass nach seinem System in Österreich bereits 20.000 Fahrräder registriert sind. Stolz sind Vater und Sohn, dass “fase24.at” in der Kriminalpräventionsbroschüre des Innenministeriums als einziges Fahrradregistrierungssystem empfohlen wird.

Quelle: Kleine Zeitung Online; Foto: Johann Schleich